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„Ist Luisa hier?“ - Codewort sollen Frauen in Not helfen

Ein besonderes Projekt gegen sexualisierte Gewalt ist in Heiligenhaus am Start. Wer in einer Kneipe nach „Luisa“ fragt, signalisiert damit einen Hilferuf. Weitere Lokale sollen folgen.
Datum:
13. Mai 2026

Ist Luisa hier? Wenn jemand in der Kneipe, im Schwimmbad oder im Club diese Frage an das Personal stellt, möchte sich diese Person nicht mit einer Freundin treffen. Es ist ein Hilferuf der besonderen Art. Mit der Frage: „Ist Luisa hier“ möchte die fragende Person zeigen, dass sie in Bedrängnis ist.

Dieses niederschwellige Hilfsangebot ist jetzt in einer weiteren Stadt im Kreis Mettmann an den Start gegangen. Dazu die Gleichstellungsbeauftragte Veronika Kautz: „In Heiligenhaus beziehen wir Stellung und zeigen, dass wir füreinander da sind und ein klares Zeichen gegen sexualisierte Gewalt und Belästigung setzen."

Inhaber und Personal der Lokale wurden von Claudia Sciannimanica vom SKFM Mettmann geschult und sind somit in der Lage, diskrete Hilfe anzubieten, wenn Frauen und Mädchen sich bedrängt oder belästigt fühlen. Weitere Einrichtungen in Heiligenhaus werden folgen

Den ganzen Bericht lesen Sie in der Rheinischen Post.